Telefon: 05341-179945

Der Verlust von Zähnen ist meist ein einschneidendes Erlebnis. Nicht nur die Einschränkungen beim Essen, sondern auch die Beeinträchtigung der persönlichen Ausstrahlung sind die Folgen. Wenn Sie auch in so einer Situation sind, helfen Ihnen Zahnimplantate, Ihre gewohnte Lebensqualität aufrecht zu erhalten.

Implantate

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die oft ein Gewinde haben und durch einen kleinen chirurgischen Eingriff im Kieferknochen verankert werden. Dieses Verfahren wird bereits seit 1970 erfolgreich in der Zahnmedizin angewendet. Es ist in vielen Fällen der beste Ersatz für fehlende Zähne und kann auch eine sinnvolle Alternative zu Brücken oder Prothesen sein. Fast alle Implantate bestehen aus Titan, da dies hervorragend am Knochen anwächst. Titan ist langzeitstabil und absolut biokompatibel. Unsere Implantate sind darüber hinaus noch mit einer bioaktiven Oberfläche versehen, um die Einheilung noch zusätzlich zu beschleunigen. 
Wir verfügen über längjährige Erfahrung in der Implantologie und sind entsprechend zertifiziert. 

Vorteile von Implantaten

Ein Zahnimplantat sieht wie ein eigener Zahn aus und funktioniert auch so.
Man kann wesentlich kräftiger zubeißen und besser kauen als mit Prothesen. 
Die Aussprache bleibt unverändert oder verbessert sich wieder.
Anders als bei Brücken und Prothesen bildet sich der Kieferknochen nicht zurück
Auch herausnehmbare Prothesen oder fest verankerte Brücken lassen sich am Implantat fixieren. 
Die Nachbarzähne bleiben unversehrt.
Ein Implantat kann keine Karies bekommen.

Nachteile bei Implantaten

Nicht jeder Kiefer ist für eine Implantation geeignet.
Vor der Implantation muss eine vollständige Gebiss-Sanierung durchgeführt werden.
Je nach Umfang der Implantationen kann eine lange und aufwendige Behandlung mit Operationen erforderlich sein.
Implantate sind starr und gefühllos. Sie fühlen sich möglicherweise wie Fremdkörper an. 
Die Haltbarkeit von Implantaten setzt eine äußerst konsequente Mundhygiene voraus.

Präimplantationsdiagnostik

Wir empfehlen vor der Implantation eine Bestimmung von immunologischen (entzündlichen), osteologischen (knöchernen) und genetischen Risiken vornehmen zu lassen, die einen langfristigen Implantationserfolg gefährden können.

Implantat mit Aufbau

Ablauf der Operation

Der optimale Zeitpunkt für die Implantation ist zeitnah nach einer Zahnentfernung.
Die Implantation wird unter lokaler Betäubung oder bei Bedarf auch unter Vollnarkose durchgeführt. Der Eingriff ist dadurch völlig schmerzfrei.  Das Zahnfleisch wird im vorgesehenen Bereich vorsichtig vom Kiefer gelöst. Dann wird eine exakt zur Form des Implantats passende Vertiefung in den Kiefer gebohrt und das Implantat eingesetzt. Zum Schluss wird das Zahnfleisch wieder verschlossen.
Falls der Kieferknochen für diese Maßnahme nicht stark genug ist, kann während der Operation auch mehr Substanz aufgebaut werden. Das funktioniert über "Eigenknochen" oder "künstliche Knochen". 
Die Heilung dauert in der Regel etwa drei Monate, bei großem Knochenaufbau bis zu sechs Monate. In dieser Zeit wächst die künstliche Wurzel im Kiefer fest. 
Von einem Wundgefühl abgesehen sind die Schmerzen nach der Operation meist mit leichten Schmerzmitteln zu unterdrücken. In der ersten Woche nach dem Eingriff kann es zu leichten bis ausgeprägte Schwellungen und Blutergüsse kommen.
Schließlich kann der Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen etc.) hergestellt und eingesetzt werden. 

Wenn Sie mehr über Implantate wissen wollen, erhalten Sie hier detaillierte weitere Informationen.

Patientenfragen

Allergien

Implantate gibt es seit mehr als 40 Jahren. Auf Basis dieser Erfahrung weiß man, dass Titan keine allergenen Bestandteile hat und sich im Körper neutral verhält. 

Alter
Das Knochenwachstum sollte abgeschlossen sein, bevor man eine Implantation durchführen lässt. Das ist meist mit ca. 18 Jahren der Fall. Zu alt für eine Implantation ist man nie.

Ambulant
Die Implantation erfolgt ambulant in unserer Praxis. Dabei lassen sich auch mehrere Implantate gleichzeitig setzen.

Behandlungsdauer
Die gesamte Behandlung, von der Operation bis zum fertigen Implantat, dauert etwa 4 bis 6 Monate.

Betäubung
Eine örtliche Betäubung reicht in der Regel aus. Vibrations- und Druckgefühl sind möglich, aber kein Schmerz. Auf Wunsch ist aber auch ein Eingriff unter Vollnarkose möglich.

Bleaching
Es ist sinnvoll, vor dem Eingriff zunächst die natürlichen Zähne zu bleachen, und dann die neue Zahnfarbe zu bestimmen.

Diabetiker
Auch Diabetiker können Implantate erhalten, müssen jedoch vorher gut eingestellt sein. Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt.

Einheilungsphase
Während der Einheilungsphase müssen Sie nicht ohne Zähne auskommen. Wir erweitern Ihren herausnehmbaren Zahnersatz, manchnam wird eine Reiseprothese oder ein Langzeitprovisorium angefertigt. 

Flughafen
Implantate sind nicht magnetisch, insofern bekommen Sie in der Sicherheitsschleuse auf dem Flughafen keine Probleme. Falls das doch einmal vorkommen sollte, legen Sie einfach Ihren Implantatpass vor. 

Gefühl
Der Zahn hat keine Nerven mehr und fühlt sich beim Reden, Essen und Lachen anders an. Die Gewöhnung an ein Implantat kann bis zu 6 Monate dauern. 

Haltbarkeit
Ein Implantat ist sehr widerstandsfähig und bricht nicht, es bedarf jedoch konsequenter Prophylaxe. 

Herzschrittmacher
Es gibt keine Probleme mit Herzschrittmachern, da die Implantate keine Elektromagnetwirkung haben. 

Knochenaufbau
Es ist ganz normal, dass sich Knochen zurückbilden. Da Implantate aber ausreichend Halt brauchen, kann der Kieferknochen mit körpereigenem oder körperersetzendem Material aufgebaut werden.

Kosten 
Über 90 Prozent aller Implantate sind nach zehn Jahren noch immer in perfektem Zustand. Wenn man diese lange Lebensdauer berücksichtigt, kostet ein Implantat umgerechnet pro Tag weniger als eine Tageszeitung.

Kostenerstattung  
Seit Januar 2005 zahlen Krankenkassen für Implantate einen Festzuschuss, sofern bestimmte Kriterien vorliegen. Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich an unsere Spezialistin Frau Wystrach. Sie kann einen entsprechenden Antrag stellen (zusätzlich zum zahnärztlichen HKP). Zuschüsse gibt es möglicherweise auch aus bestehenden Zusatzversicherungen. Private Versicherungen haben diesbezüglich eine sehr unterschiedliche Praxis.

Kostenvoranschlag
Selbstverständlich erhalten Sie vor der Behandlung einen Kostenvoranschlag.

Krankschreibung
Wahrscheinlich werden Sie nach der Behandlung kurzzeitig krankgeschrieben. Arbeiten ist aber relativ schnell wieder möglich. 

Medikamente
Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich. So kann z. B. Cortison den Stoffwechsel und die Immunsituationen des Körpers verändern. Blutverdünnungsmittel müssen unter Umständen vorübergehend abgesetzt werden. 

Rauchen
Der Langzeiterfolg der Implantation wird durch Rauchen extrem gefährdet.

Risiken 
Eine Implantation ist nur eine kleine Operation. Verletzungen von Nerven und Gefäßen sind allerdings möglich, deshalb wird der Eingriff von einem erfahrenen Implantologen ausgeführt. Abstoßreaktionen kommen bei Zahn-Implantaten nur sehr selten vor.

Schmerzen
Wundgefühl und eventuell auftretende Schmerzen lassen sich meist  schon mit leichten Schmerzmitteln unterdrücken. In der ersten Woche nach dem Eingriff kann es Schwellungen kommen. 

Sport
In den ersten Tagen nach der Operation sollten Sie weder Sport treiben, noch körperlich anstrengende Tätigkeiten verrichten.

Zahnpflege
Die Implantate können Sie mit den echten Zähnen gemeinsam wie gewohnt putzen, auch Spüllösungen können Sie verwenden.